Chinesische Kräutertherapie

 

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Chinesische Arzneimittel enthalten überwiegend pflanzliche, in kleinen Mengen mineralische und selten tierische Stoffe.

 

Chinesische Arzneimittel werden nicht deshalb so benannt, weil sie nur in China zu finden sind, denn viele Kräuter und Pflanzen wachsen auch in unseren Breiten. Chinesische Arzneimittel werden so benannt, weil sie nach „chinesisch-medizinischen“ Gesichtspunkten klassifiziert werden wie Geschmack, Temperatur sowie ihrer Wirkung auf einzelne Energie-Leitbahnen und Organsysteme.
Chinesische Kräuter haben einen stärkeren Einfluss auf die Substanz-Ebene des Körpers wie Akupunktur, wird ja mit den Kräutern auch „Substanz“ zu sich genommen.

 

Eine chinesische Kräuter-Rezeptur wird nach einer genauen Diagnostik nach den Prinzipien der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) verschrieben.
Jede Rezeptur sollte differenziert und fein abgestimmt sowie den individuellen Umständen der Beschwerden des Patienten angepasst sein.

 

Eine Kräuter-Rezeptur ist eine komplexe Mischung aus sogenannten „Chef“-Kräutern, deren Hauptwirkung auf das Krankheitsbild ausgerichtet ist, „Assistenz“-Kräutern, welche die Chefs in dieser Funktion unterstützen und sich um mögliche andere, zweitrangigere Begleiterscheinungen kümmern, „Boten“-Kräuter, welche die Wirkung der Rezeptur an die betroffenen Körperregionen- oder Systeme leiten sowie „Unterstützungs“-Kräuter, welche sich um die Verträglichkeit und Ausgeglichenheit der ganzen Rezeptur kümmern.

 

Die Kräuter werden hauptsächlich als Tee (Dekokt) sowie Granulat-Extrakt, Alkohol- oder Glycerrinauszug eingenommen.

 

Therapeutin: Andrea O.M. Radloff

 

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